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Teltow-Fläming: 50 Aquarelle und Ölbilder aus dem Jahren 1985 bis 2008 umfasst die Ausstellung von Eberhard Trodler im Foyer des Kreishauses in Luckenwalde

Pressemeldung vom 21. August 2015, 09:07 Uhr

Um die 50 Aquarelle und Ölbilder aus dem Jahren 1985 bis 2008 umfasst die Ausstellung von Eberhard Trodler im Foyer des Kreishauses in Luckenwalde, die am Sonntag, dem 30. August, um 11 Uhr eröffnet wird.
Vorwiegend Landschaften in verschiedenen Jahreszeiten, aber auch Porträts und Interieurs zeigt der 1942 in Königsberg geborene und seit 1968 im heutigen Land Brandenburg verwurzelte Maler bis zum 8. November.
Vom Anstreicher zum Künstler
Bevor Eberhard Trodler seinen Weg in der Malerei beschritt, war er als Anstreicher im väterlichen Betrieb tätig. Nach seinem Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst in Heiligendamm, das er 1968 abschloss, arbeitete er zunächst einige Jahre als Ingenieur für Farbgestaltung in Berlin und Potsdam, bevor er sich unter Anleitung von Otto Niemeyer-Holstein ganz der Malerei widmete. So wie er und Curt Querner suchte und sucht auch Eberhard Trodler stets die „Zwiesprache“ mit der Natur.
Landschaft und Menschen des Umfelds
Die Farbintensität seiner Landschaftsaquarelle entspringt dem Erlebnis des Malers vor Ort.
Die frische Luft nach einem Regen oder die Kälte einer Winterlandschaft sind spürbar. Manche Motive lotet Eberhard Trodler zu allen Jahreszeiten aus. Dominierendes Gestaltungsmittel ist immer die Farbe. Er bevorzugt die Nass-in-Nass-Technik, die durch das Ineinanderfließen der Farben zu weichen Linien und Übergängen führt.
Das unmittelbare Umfeld ist sein großes Thema, die Landschaft und die Menschen, die in ihr Leben. Eine gelassene Heiterkeit und Lebensfreude ist seinen Bildern inne, aber auch ein tiefer Lebensernst und Respekt vor dem menschlichen Antlitz. Scharfsinnig erfasst Eberhard Trodler in seinen Bildern das Wesen der Porträtierten.
Ebenso wie der Maler in den Gesichtern der Menschen liest, liest er in den Landschaften. Seine künstlerische Zwiesprache mit dem Ort will Verborgenes sichtbar machen und Sichtbares hervorheben. Eberhard Trodler selbst sagt dazu: „Wer eine Landschaft malen will, muss hinaus gehen, beobachten, um schließlich zu finden“.
Wissensvermittlung an andere
Gern gibt er seine Kenntnisse und Erfahrungen weiter, arbeitet mit Kindern und Jugendlichen und erschließt Menschen mit Behinderungen die Welt der Kunst. In seinem Heimatort Stahnsdorf engagiert sich sozialen Projekten zugunsten krebskranker Kinder und unterstützt aktiv die Rumänienhilfe, nachdem er sich selbst ein Bild von der Armut der Menschen vor Ort machen konnte.
Vernissage am 30. August 2015
Eberhard Trodler wird bei seiner Ausstellungseröffnung selbst zu seinen Bildern sprechen.
Alle, die an dem Künstler, dem Kunstpädagogen, dem Sozialarbeiter, dem Menschen Eberhard Trodler und seinen Arbeiten interessiert sind, sind herzlich eingeladen, am 30. August um 11 Uhr im Kreishaus in Luckenwalde dabei zu sein.

Quelle: Landkreis Teltow-Fläming

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