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Teltow-Fläming: Asyl in TF – Aktuelle Daten und Fakten – Kalenderwoche 3/2016

Pressemeldung vom 18. Januar 2016, 15:26 Uhr

In der 2. Kalenderwoche 2016 wurden dem Landkreis Teltow-Fläming keine Flüchtlinge zugewiesen. In der 3. Kalenderwoche werden ca. 60 Personen erwartet, von denen die meisten in Rangsdorf untergebracht werden. Es handelt sich überwiegend um Familien aus Syrien und Afghanistan.

Die befristeten Verträge für die Notunterkünfte in Hennickendorf und Kemnitz laufen bald aus. Die Anstrengungen des Landkreises konzentrieren sich derzeit darauf, für die dort untergebrachten Personen Plätze in Wohnungen und regulären Übergangswohnheimen bereitzustellen. Dabei wird darauf geachtet, vor allem Familien nicht aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Kinder weiterhin in die bisher besuchte Schule gehen können.

Die Kreisverwaltung ist zudem im gesamten Landkreis auf der Suche nach Wohnungen für anerkannte Asylbewerber und Flüchtlinge. Für sie gelten wie für alle Empfänger von Arbeitslosengeld II die Grenzen der Richtlinie für die Kosten der Unterkunft. Insbesondere im Nordkreis sind solche Wohnungen immer seltener zu finden. Deshalb loten Landkreis und Bürgermeister aus, wie man den sozialen Wohnungsbau in der Region fördern kann. Zudem könnten neue Flüchtlingsunterkünfte so gebaut werden, dass sie für eine Nachnutzung als regulärer Wohnraum geeignet wären.

Quelle: Landkreis Teltow-Fläming

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