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Teltow-Fläming: Die Badesaison 2011 im Landkreis Teltow-Fläming ist Geschichte

Pressemeldung vom 7. November 2011, 14:29 Uhr

Von Mai bis September 2011 beprobten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die 19 amtlich ausgewiesenen Badestellen einmal monatlich. Diese Untersuchungen fanden gemäß der Brandenburgischen Badegewässerverordnung statt. Sie sieht vor, dass der Zeitabstand zwischen zwei Probenentnahmen nicht länger als ein Monat sein darf.

Die entnommenen Badewasserproben wurden in das Potsdamer Wasser- und Umweltlabor (PWU) gesandt und laboranalytisch untersucht, um festzustellen, ob das Badewasser an den jeweiligen Badestellen mit gesundheitsgefährdenden Bakterien (Escherichia coli und intestinale Enterokokken) belastet ist.
Ferner führte das Gesundheitsamt vor Ort Bestimmungen des pH-Wertes, der Wassertemperatur und der Sichttiefe des Badewassers durch. Im Rahmen der Erstellung von Badegewässerprofilen für die einzelnen Badestellen gemäß Brandenburgischer Badegewässerverordnung wurde zusätzlich der Parameter „Leitfähigkeit“ bestimmt.

Während der Badesaison 2011 gab es keine mikrobiologischen Beanstandungen.

Für den Mellensee mit den beiden Strandbädern in Klausdorf und Mellensee wurden Anfang Juli 2011 durch das Gesundheitsamt Warnhinweise wegen starker Algenentwicklung/geringer Sichttiefe veröffentlicht. Veranlasste Laboruntersuchungen ergaben, dass wegen der Blaualgen keine Gesundheitsgefahr bestand (ermittelter Mikrocystin-Gehalt: 0,575 µg/l – das Umweltbundesamt rät bei einem Mikrocystin-Gehalt vom mehr als 10 µg/l vom Baden ab). Die Warnhinweise wurden am 11. August 2011 durch das Gesundheitsamt aufgehoben.

Die höchsten Badewassertemperaturen wurden im Juli im Mellensee im Strandbad Klausdorf (25,4°C) gemessen.

Während der Badesaison 2011 lagen die Sichttiefen der Badegewässer zwischen 2,50 und 0,35 Metern. Die höchsten Sichttiefen (von zwei Metern und darüber) gab es im Großen Zeschsee, im Körbaer See, im Mahlower See und im Motzener See (Badestellen in Kallinchen), die geringste Sichttiefe wurde mit 0,35 m im Mellensee während der „Algenblüte“ festgestellt. Durch eine zu geringe Sichttiefe erhöht sich die Unfallgefahr an den Badestellen.

Wie in jedem Jahr fand im Foyer der Kreisverwaltung in Luckenwalde während der Badesaison eine Ausstellung statt, die interessierte Bürgerinnen und Bürger ausführlich über die aufgeführten Badestellen und die Untersuchungsergebnisse informierte. Auch auf der Homepage des Landkreises werden die Ergebnisse aktuell veröffentlicht.

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es 15 Badegewässer mit insgesamt 19 amtlich ausgewiesenen Badestellen:

– Glienicksee (Badestelle Campingplatz Dobbrikow)
– Gottower See (Badestelle Gottow)
– Großer Wünsdorfer See (Badestellen Strandbad Wünsdorf und Strand Neuhof)
– Großer Zeschsee (Badestelle Lindenbrück, OT Zesch)
– Kiessee Horstfelde (Badestelle Horstfelde, Wasserskianlage)
– Kiessee Rangsdorf (Badestelle Rangsdorf)
– Kliestower See (Badestelle Kliestow)
– Körbaer See (Badestelle Campingplatz Dahme)
– Krummer See (Badestelle Strandbad Sperenberg)
– Mahlower See (Badestelle Mahlow)
– Mellensee (Badestellen Strandbad Klausdorf und Strandbad Mellensee)
– Motzener See (Badestellen Strandbad Kallinchen, Campingplatz Kallinchen und
Campingplatz AKK Kallinchen)
– Rangsdorfer See (Badestelle Seebad Rangsdorf)
– Siethener See (Badestelle Siethen)
– Vordersee (Badestelle Dobbrikow)

Die Badesaison beginnt jedes Jahr am 15. Mai und endet am 15. September. In dieser Zeit entnimmt das Gesundheitsamt im Rahmen der Regelüberwachung der Badegewässer mindestens fünf Badewasserproben.

Quelle: Landkreis Teltow-Fläming

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