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Teltow-Fläming: Erfahrungen nutzen

Pressemeldung vom 16. Oktober 2012, 16:18 Uhr

Gast aus China informierte sich über die Aufnahme von Flüchtlingen in Teltow-Fläming

Wie können Nichtregierungsorganisationen (NGOs) helfen, Flüchtlinge aufzunehmen und zu schützen? Wie arbeiten Regierung und NGOs miteinander, um gute Ergebnisse zu erreichen? Bekommen NGOs Fördermittel, um Flüchtlingen zu helfen?

Um diese und auch weitere Fragen zu klären, besuchte Su Yan, Mitarbeiterin des chinesischen Ministeriums für zivile Angelegenheiten und dort zuständig für Flüchtlingsfragen, auf Vermittlung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aus Peking die Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen dieser Reise traf Su Yan mit der Ersten Beigeordneten und Sozialdezernentin Kirsten Gurske und Christiane Witt, der Integrations- und Gleichstellungsbeauftragen des Landkreises Teltow-Fläming zusammen. Christiane Witt erläuterte dem Gast die Grundlagen und den Ablauf des Asylverfahrens. Im weiteren Verlauf ihres Aufenthaltes besuchte Su Yan das Asylbewerberheim in Luckenwalde. Rainer Höhn, Leiter der Einrichtung, informierte über das Leben der Flüchtlinge in einem Asylbewerberheim. Er gab auch Auskünfte über die Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bunds, der Träger des Heims in Luckenwalde ist, als Nichtregierungsorganisation. Amtsarzt Rüdiger Lehmann und Steffen Bednarczyk von der Kreisvolkshochschule erläuterten, welche Anstrengungen der Landkreis zur Integration der Asylbewerber unternimmt. Dazu gehören u. a. ärztliche und psychosoziale Betreuung sowie Sprachkurse für die Neuankömmlinge. Mit diesen Angeboten gilt der Landkreis Teltow-Fläming als Vorreiter einer besseren Eingliederung der Migranten. Im Anschluss an die Gesprächsrunde besichtigte Su Yan das Asylbewerberheim. Dabei wurden weitere Fragen und Eindrücke diskutiert. Abschließend bedankte sich Frau Yan bei allen Beteiligten für die offenen Worte und die gesammelten Informationen.

Quelle: Landkreis Teltow-Fläming

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