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Teltow-Fläming: Tag für Toleranz in Teltow Fläming

Pressemeldung vom 5. April 2013, 10:00 Uhr

Viele Zeichen für ein menschliches Miteinander werden am 16. April 2013 im Landkreis Teltow-Fläming gesetzt. An diesem Tag findet im Rahmen der bundesweiten Aktion „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ im Landkreis Teltow-Fläming die Tour für Toleranz und in Dahme/Mark ein Fest für Toleranz statt.

Um 10 Uhr werden sich (bisher) mehr als 50 Radfahrer und Skater vom Kreishaus Luckenwalde sowie vom Bahnhofsvorplatz Baruth aus entlang der Flaeming-Skate auf den Weg nach Dahme machen. Mit dieser Tour wollen sie ein Zeichen für Toleranz und demokratische Verhältnisse in unserem Land setzen.

In Stülpe werden die Teilnehmer u. a. von Schülern der dortigen Grundschule erwartet. Sie zeigen vor Ort und per Direktschaltung nach Berlin auch den Teilnehmern der Konferenz „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“, dass man sich auch ohne Deutsch verstehen und verständigen kann.

Beim nächsten Halt im Kräuterhexengarten in Petkus ist der VAB Luckenwalde Gastgeber. In Heinsdorf-Niebendorf vermittelt Ventus e. V. Eindrücke von seiner pädagogischen Arbeit. Wenn die Tour-Teilnehmer gegen 18 Uhr in Dahme vor der Schlossruine eintreffen, läuft dort bereits seit vier Stunden ein Fest für Toleranz mit vielen Einzelveranstaltungen. Der Behindertenverband Dahme sorgt für Kaffee und Kuchen.

Bereits um 14 Uhr beginnt an der Otto-Unverdorben-Oberschule in Dahme ein Straßenfußballturnier um den Pokal für Toleranz. Schirmherr ist Bernd Schröder, Cheftrainer des 1. FFC Turbine Potsdam. Interessierte können sich noch bis zum 15. April 2013, 12 Uhr, anmelden. Auf der Wiese vor dem Schloss spielt die Mini-Brass-Band aus Falkenberg, finden Tanzdarbietungen und abends gemeinsames Grillen am Lagerfeuer statt.

Stände von Vereinen und Initiativen aus dem Landkreis informieren über das vielfältige Engagement der hiesigen Zivilgesellschaft. So können sich Interessenten mit Tilo Wolf, dem Leiter des Heimatmuseums, auf die Suche nach Spuren des Dahmer Bürgeraufstandes von 1848 machen. In den Räumen der Procurand-Seniorenresidenz am Schloss wird eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen eröffnet. Und es läuft der Film „Einer trage des anderen Last“, der ernst und komisch zugleich zeigt, dass es mit der Toleranz nicht immer ganz einfach ist. Schüler des Goethe-Schiller-Gymnasiums führen in der Schlossruine ihr Urfaust-Projekt auf, übrigens gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.

Um 18.30 Uhr beginnt im Atrium der Seniorenresidenz eine Diskussion zum Thema „Ist diese Demokratie noch zu retten?“, an der die Wissenschaftler Prof. Hajo Funke und Michael Kohlstruck sowie Nadine Fischer (Verein für soziale Selbstverteidigung Jüterbog) und der Schüler Lorenz Reck aus Luckenwalde teilnehmen. Er meint: „Demokratie und Toleranz sind leider noch viel zu selten auf dieser Welt. Die Demokratie zu stärken und für Toleranz zu kämpfen erfordert viel Engagement. Ob jung oder alt ist dabei egal, jeder kann dazu Stellung beziehen.“

Die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises und alle anderen Interessenten sind herzlich eingeladen, an diesem Tag an der Tour teilzunehmen oder direkt nach Dahme zu kommen und sich so für Demokratie und Toleranz einzusetzen.

Die Organisatoren freuen sich über jeden Teilnehmer, egal ob aktiv bei der Tour oder beim Fest in Dahme. Am Abend fährt ein Bus ab 20.25 Uhr von Dahme, Hauptstraße, nach Baruth und Luckenwalde. Er ist vor allem für diejenigen gedacht, die den Hinweg mit dem Fahrrad absolviert haben. Wegen der begrenzten Plätze wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Quelle: Landkreis Teltow-Fläming

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